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Die Banjo, ein vielsaitiges Zupfinstrument mit einer faszinierenden Geschichte, hat sich von seinen afrikanischen Wurzeln zu einem wichtigen Bestandteil der amerikanischen Volksmusik entwickelt. In Deutschland und Europa erfreut sich das Banjo wachsender Beliebtheit, sowohl in der traditionellen als auch in der modernen Musik. Hier sind 10 interessante Fakten über das Banjo, mit besonderem Fokus auf Deutschland und Europa:

Inhaltsverzeichnis

Der deutsche Banjo-Fitting-Markt wird bis 2030 voraussichtlich 0,28 Milliarden USD erreichen (LinkedIn)

Der Markt für Banjo-Zubehör in Deutschland zeigt ein stetiges Wachstum. Von 0,20 Milliarden USD im Jahr 2022 wird erwartet, dass er sich bis 2030 auf 0,28 Milliarden USD vergrößert, was das zunehmende Interesse am Banjo-Spiel in Deutschland widerspiegelt.

Das 5-saitige Banjo gewinnt in Osteuropa an Popularität (Reddit)

In Osteuropa erlebt das 5-saitige Banjo einen Aufschwung. Amateurgruppen mit verschiedenen Instrumenten und Stilen bilden sich, um dem Banjo mehr Aufmerksamkeit zu verschaffen und seine Vielseitigkeit zu demonstrieren.

Der deutsche Markt für viersaitige Banjo-Saiten soll bis 2030 0,03 Milliarden USD erreichen (LinkedIn)

Der Markt für viersaitige Banjo-Saiten in Deutschland wächst stetig. Von 0,02 Milliarden USD im Jahr 2022 wird erwartet, dass er bis 2030 auf 0,03 Milliarden USD ansteigt, was das wachsende Interesse am Banjo-Spiel in Deutschland unterstreicht.

In den 1920er und 1930er Jahren machten einige amerikanische Banjo-Spieler in Deutschland Karriere (Banjo Entertainment)

Musiker wie Mike Danzi bauten sich in Deutschland eine bedeutende Karriere auf, obwohl sie in den Vereinigten Staaten relativ unbekannt waren. Dies zeigt die frühe Wertschätzung des Banjos in der deutschen Musikszene.

Das Banjo hatte bis zum frühen 19. Jahrhundert 19 verschiedene Schreibweisen (OUPblog)

Die Vielfalt der Schreibweisen, von „banza“ bis „bonjoe“, spiegelt die komplexe Geschichte und Verbreitung des Instruments wider. Dies zeigt auch, wie das Banjo in verschiedenen Kulturen und Sprachen adaptiert wurde.

Joel Walker Sweeney war der erste dokumentierte weiße Banjo-Spieler (OUPblog)

Sweeney lernte direkt von afroamerikanischen Musikern und trug maßgeblich zur Popularisierung des Banjos bei. Seine Bedeutung für die Verbreitung des Instruments in Europa ist nicht zu unterschätzen.

William Boucher war der erste kommerzielle Hersteller von Banjos (OUPblog)

Bouchers Innovationen in den 1840er Jahren trugen zur Standardisierung des Banjo-Designs bei. Seine Instrumente beeinflussten auch die europäische Banjo-Produktion.

Das Banjo erlebte in den 1920er Jahren während des „Jazz Age“ einen Boom (OUPblog)

Die Popularität des viersaitigen Banjos in dieser Zeit beeinflusste auch die europäische Musikszene. Viele Jazz-Bands in Deutschland und anderen europäischen Ländern integrierten das Banjo in ihre Besetzung.

Das moderne Banjo hat seine Wurzeln in Instrumenten aus Westafrika (Wikipedia)

Die Entwicklung des Banjos von afrikanischen Vorläufern zu seinem heutigen Design ist ein Beispiel für kulturellen Austausch. In Europa wurde das Banjo oft als exotisches Instrument wahrgenommen und in verschiedene Musikstile integriert.

In Großbritannien entwickelte sich eine eigene Banjo-Variante, das Zither-Banjo (Banjo Entertainment)

Diese britische Innovation zeigt, wie das Banjo in verschiedenen europäischen Ländern adaptiert wurde. Das Zither-Banjo fand auch in Deutschland Anhänger und beeinflusste die lokale Musikszene.

Das Banjo wurde in den 1920er Jahren zu einem wichtigen Instrument im frühen Jazz und der Tanzmusik (Deutschlandfunk)

In dieser Zeit erlebte das Banjo einen Popularitätsschub und wurde häufig in Dixieland-Jazz-Bands eingesetzt. Es trug mit seinem charakteristischen Klang maßgeblich zum Rhythmus und Sound dieser Musikrichtung bei.

Der deutsche Instrumentenbauer Norbert Pietsch hat sich seit 25 Jahren auf die Herstellung von Banjos spezialisiert (Deutschlandfunk)

Pietsch fertigt in seiner Bremer Werkstatt hochwertige Banjos, die weltweit Abnehmer finden. Seine Instrumente sind bei Kunden in Japan, Australien, Frankreich, England, USA, Schweden und den Niederlanden gefragt.

Die Saitenlänge eines Banjos kann mit der Formel L = (2 * S) + (2 * H) berechnet werden (IndustryStock)

Dabei steht L für die Saitenlänge, S für die Mensur (Abstand zwischen Sattel und Steg) und H für die Halslänge. Die Mensur beträgt in der Regel etwa 330 mm, während die Halslänge zwischen 350 mm und 500 mm variiert.

Das Banjo wurde in Deutschland bereits in den 1850er Jahren erwähnt (Universität Bayreuth)

In einer Stichprobe historischer Texte fanden sich vereinzelte Erwähnungen des Banjos bereits in den 1850er Jahren. Ab den 1870er Jahren war das Instrument in Deutschland bereits etabliert und gewann stetig an Popularität.

Im deutschsprachigen Raum wurde das Banjo als typisch amerikanisches Instrument wahrgenommen (Universität Bayreuth)

Anders als in den USA, wo das Banjo zunächst stark mit afrikanischen Wurzeln assoziiert wurde, galt es in Deutschland primär als Nationalinstrument der Vereinigten Staaten und wurde mit der Faszination für Amerika verbunden.

Der globale Markt für Banjo-Zubehör in Deutschland soll bis 2030 auf 0,28 Milliarden USD anwachsen (LinkedIn)

Diese Prognose zeigt das wachsende Interesse am Banjo-Spiel in Deutschland. Von 0,20 Milliarden USD im Jahr 2022 wird ein stetiger Anstieg erwartet, der die zunehmende Beliebtheit des Instruments widerspiegelt.

Das Banjo wird in der DIN-Norm 7643-1 erwähnt, allerdings in einem anderen Kontext (IndustryStock)

Die Norm bezieht sich auf Banjos mit metrischem Gewinde für Kraftstoffleitungen und legt Maße und Anforderungen für diese technischen Komponenten fest. Dies zeigt die vielfältige Verwendung des Begriffs „Banjo“ auch außerhalb der Musikindustrie.

In der Hamburger Folk-Szene der 1970er Jahre spielte das Banjo eine wichtige Rolle (Deutschlandfunk)

Der Instrumentenbauer Norbert Pietsch wurde in dieser Zeit durch die lebendige Folk-Szene in Hamburg mit ihren zahlreichen Folk-Klubs für das Banjo begeistert. Dies zeigt den Einfluss lokaler Musikszenen auf die Verbreitung des Instruments in Deutschland.

Das Banjo wurde in frühen deutschen Berichten über Kalifornien erwähnt (Universität Bayreuth)

Ein Bericht der Kais. Königl. Schlesischen Troppauer-Zeitung vom 16. Februar 1853 beschreibt eine Szene in einer kalifornischen Hafenstadt, in der das Banjo als Teil der lokalen Musik erwähnt wird. Dies zeigt, wie das Instrument schon früh mit dem amerikanischen Wilden Westen assoziiert wurde.

Der HS-Code für Banjos ist 9207.90 (IndustryStock)

Dieser Code wird im internationalen Handel verwendet und ordnet das Banjo der Gruppe der Musikinstrumente zu, die nicht mechanisch betrieben werden. Alternative HS-Codes für verwandte Instrumente sind 9202.10 und 9205.90.

Das Banjo wurde in den 1920er Jahren zu einem wichtigen Instrument im frühen Jazz und der Tanzmusik (Deutschlandfunk)

In dieser Zeit erlebte das Banjo einen Popularitätsschub und wurde häufig in Dixieland-Jazz-Bands eingesetzt. Es trug mit seinem charakteristischen Klang maßgeblich zum Rhythmus und Sound dieser Musikrichtung bei.

Der deutsche Instrumentenbauer Norbert Pietsch hat sich seit 25 Jahren auf die Herstellung von Banjos spezialisiert (Deutschlandfunk)

Pietsch fertigt in seiner Bremer Werkstatt hochwertige Banjos, die weltweit Abnehmer finden. Seine Instrumente sind bei Kunden in Japan, Australien, Frankreich, England, USA, Schweden und den Niederlanden gefragt.

Die Saitenlänge eines Banjos kann mit der Formel L = (2 * S) + (2 * H) berechnet werden (IndustryStock)

Dabei steht L für die Saitenlänge, S für die Mensur (Abstand zwischen Sattel und Steg) und H für die Halslänge. Die Mensur beträgt in der Regel etwa 330 mm, während die Halslänge zwischen 350 mm und 500 mm variiert.

Das Banjo wurde in Deutschland bereits in den 1850er Jahren erwähnt (Universität Bayreuth)

In einer Stichprobe historischer Texte fanden sich vereinzelte Erwähnungen des Banjos bereits in den 1850er Jahren. Ab den 1870er Jahren war das Instrument in Deutschland bereits etabliert und gewann stetig an Popularität.

Im deutschsprachigen Raum wurde das Banjo als typisch amerikanisches Instrument wahrgenommen (Universität Bayreuth)

Anders als in den USA, wo das Banjo zunächst stark mit afrikanischen Wurzeln assoziiert wurde, galt es in Deutschland primär als Nationalinstrument der Vereinigten Staaten und wurde mit der Faszination für Amerika verbunden.

Der globale Markt für Banjo-Zubehör in Deutschland soll bis 2030 auf 0,28 Milliarden USD anwachsen (LinkedIn)

Diese Prognose zeigt das wachsende Interesse am Banjo-Spiel in Deutschland. Von 0,20 Milliarden USD im Jahr 2022 wird ein stetiger Anstieg erwartet, der die zunehmende Beliebtheit des Instruments widerspiegelt.

Das Banjo wird in der DIN-Norm 7643-1 erwähnt, allerdings in einem anderen Kontext (IndustryStock)

Die Norm bezieht sich auf Banjos mit metrischem Gewinde für Kraftstoffleitungen und legt Maße und Anforderungen für diese technischen Komponenten fest. Dies zeigt die vielfältige Verwendung des Begriffs „Banjo“ auch außerhalb der Musikindustrie.

In der Hamburger Folk-Szene der 1970er Jahre spielte das Banjo eine wichtige Rolle (Deutschlandfunk)

Der Instrumentenbauer Norbert Pietsch wurde in dieser Zeit durch die lebendige Folk-Szene in Hamburg mit ihren zahlreichen Folk-Klubs für das Banjo begeistert. Dies zeigt den Einfluss lokaler Musikszenen auf die Verbreitung des Instruments in Deutschland.

Das Banjo wurde in frühen deutschen Berichten über Kalifornien erwähnt (Universität Bayreuth)

Ein Bericht der Kais. Königl. Schlesischen Troppauer-Zeitung vom 16. Februar 1853 beschreibt eine Szene in einer kalifornischen Hafenstadt, in der das Banjo als Teil der lokalen Musik erwähnt wird. Dies zeigt, wie das Instrument schon früh mit dem amerikanischen Wilden Westen assoziiert wurde.

Der HS-Code für Banjos ist 9207.90 (IndustryStock)

Dieser Code wird im internationalen Handel verwendet und ordnet das Banjo der Gruppe der Musikinstrumente zu, die nicht mechanisch betrieben werden. Alternative HS-Codes für verwandte Instrumente sind 9202.10 und 9205.90.

Johanna ist passionierte Banjo-Spielerin und zeigt, wie man den perfekten Musikraum für Kreativität und Klang entwickelt.